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Der Plattenspieler empfiehlt:

30.Juli2006:
Electric Wizard – Dopethrone


Electric Wizard sind eine dieser Bands, die es dem Hörer nicht leicht machen! Nach dem ersten Hördurchgang denkt man noch wie heftig und krach-lastig der Sound doch wirkt, aber schon ab dem zweiten Durchgang macht sich das mächtige Tor zur Klangwelt dieser Band auf! Von der Musikrichtung her lassen sich drei grundlegende Bestandteile feststellen: Doom, Stoner und Psychedelic, wobei letzteres den kleinsten Teil einnimmt! Das Album mit seinem zum Teil viertelstündigen Songs ist eines der eindruckvollsten Werke, die ich dieses Jahr gehört habe! Die Band vermag es eine Atmosphäre aufzubauen die extrem bedrückend aber auch entspannend wirkt. Dennoch kommt auch die Heavyness nicht zu kurz, denn dieser zähe Brei ist alles andere als schwachbrüstig. Brachial trifft es am besten! Parallelen zu Bongzilla lassen sich auch finden, da auch Electric Wizard stark noch Konsum diverser Gewächse klingen (hören)! Das sorgt für die relaxte Briese!
Auf jeden Fall zu empfehlen! Klasse Album, dass mit „Funeralopolis“ und dem Titeltrack „Dopethrone“ echte Perlen des rockenden Doom bietet! Ein Monument an Brutalität!
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Black Cobra – Bestial

Bestialisch! Das trifft’s! Ähnlich Electric Wizard gibt es hier wieder einen Stoner/Doom-Klotz, der es mächtig in sich hat! Auch die old-School Hardcore-Schiene der 80er wird aufgefahren, was die Band doch von ihren Artgenossen unterscheidet. Zwar sind die Screams nicht jedermanns Sache, aber passen wie die Faust auf’s Auge zur aggressiven Klangwelt der Kalifornier! Ebenfalls absolut an alle zu empfehlen, die auf experimentelle Klangwände stehen, die stellenweise auch etwas noisig klingen!
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The Cat Empire – Cities

Das ist eine sehr wirre Musik! Gute Laune erwünscht? Hie gibt’s eine Menge davon! Jazz, Hip Hop, Reggea, Funk, 80er Pop vereinen sich zu einem Klangbild, dass weder undurchsichtig noch daherexperimentiert wirkt! Vielmehr schafft es die Band ihre nicht vorhandene Genre-Untertänigkeit voll auszuleben! Klasse Musik!
Schon mal Bananen mit Senf gegessen? Ja? Dann kauf dieses Album!
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Haemorrhage – Apology for Pathology

Ewig dauerte es, aber jetzt gibt’s wieder einen fetten Klumpen blutigen Stuhl serviert! Haemorrhage grinden endlich wieder! Es hat sich bis auf die etwas bessere Produktion nicht viel geändert! Man schrotet immer noch alles nieder und hinterlässt Blut und Kotze auf jeder Traumhochzeit! Klasse Album, dass nach einer halben Stunde aber auch schon wieder um ist!
Trotzdem jedem Fan von Carcass, Inhumate, Exhumed darmwarm zu empfehlen!
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13. Juni 2006:
Solefald - Red For Fire – An Icelandic Odyssey Part 1


Es hat ein bisschen gedauert, bis die seit bereits 10 Jahren existierende Band Solefald ein neues Album an den Start brachte. Aber das warten hat sich gelohnt, denn „Red For Fire – An Icelandic Odyssey Part 1“ ist ein kleines Kunstwerk geworden, das diesmal aber durchaus etwas eingängiger wurde! Geige, Cello, Saxophon sind immer noch mit an Bord, aber die Klangwelt aus Avantgarde und Black Metal ist im einiges Reifer geworden. Part 1 soll noch den ruhigen Part einer zweiteiligen Geschichte werden, also wird Teil 2 eventuell das vertonte Chaos darstellen. Das aber durch seine Durchdachtheit durchaus zu überzeugen weiß, denn die Band klingt zwar anders, aber noch lange nicht schlecht. Und „Red For Fire – An Icelandic Odyssey Part 1” ist für mich eines der Black Metal-Alben gewesen, dass auch so einiges an Viking mit an Bord hat! In meinen Augen ein klasse Album!
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07. Juni 2006:
The Suicide Machines – War Profiteering Is Killing Us All


WPIKUA ist ein cooles Album, dass Punk, Hardcore, Ska, Rock’n’Roll und auch eine klitzekleine Priese Metalcore quer durch den Fleischwolf drückt. Die Mischung macht’s mal wieder und das Album ist vollkommen zu empfehlen! Jeder kann sich vorstellen wie es klingen wird: schnell, aggressiv, etwas melodisch! Obwohl die Genres ziemlich ausgelutscht sind, wirkt das Album recht frisch! Kaufen!
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Aloop – Global Crises

Aloop sind eine Metalcore-Band wie es viele gibt. Viel Geknüppel, Gekreische, klarer Gesang. Wie bei vielen Bands ist der Metal-Anteil deutlich höher als der Core-Anteil. Ich weiß nicht, aber die Band hat doch irgendwo einen gewissen Charme! „Breath of the self-reighteous“ ist z.B. ein kleiner Ohrwurm und für mich auch schon das Highlight des Albums! Gut, es gibt bessere Bands, aber reinhören kann man trotzdem!
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God Among Insects – World Wide Death

World Wide Death ist ein echtes Hammer-Album und grooved sich wie eine Dampfwalze durch den Death Metal Wald, der vor Eintönigkeit kaum noch zu durchforsten ist! Ein echtes All-Star-Project verbirgt sich hinter dem Bandnamen, sind doch Musiker von Dark Funeral, The Project Hate und anderen Konsorten mit an Bord! „Wretched Hatching“, „Severe Facial Reconstruction“ und „Uhr-Nazur“ (zu dem es ein Video gibt) sind echte Perlen in Sachen bretternder Death Metal! Bald kommt das neue Album raus und dass das ziemlich geil werden dürfte, ist klar! Unbedingt antesten!
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The Berzerker – World of Lies

The Berzerker aus dem sonnigen Australien stellen wohl die Lärmkulisse für jede Großbaustelle dar! Gnadenlos böllert die Bass-Drum aus den Boxen (klingt laut wie reinster Techno) und quasi als Begleitung wird noch Death Metal bzw. Grindcore oben drauf gepackt! Sehr schwere Kost und ganz sicher nichts für schwache Nerven, geschweige denn sanfte Ohren! Hier wird pulverisiert!
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06. Juni 2006:
The Welch Boys - The Welch Boys


Die Welch Boys aus Boston präsentieren mit ihrem selbst betitelten Debut ein kleines, aber feines Street Punk Album, dass eine gelungene Mixtur aus Oi, Punk und Hardcore darstellt. Es gibt zwar genauso viele Bands dieser Richtung, wie es Sand am Meer hat, aber bei der Band bleibt wenigstens der eine oder andere Song hängen. Sie sind relativ kurz und knackig gehalten, man vermeidet sinnlose Lückenfüller und geht nur auf das tatsächliche Können ein. Arsch treten!!! Dürfte ganz interessant für Fans von The Bones, Blood for Blood, Dropkick Murphys oder den Angel City Outcasts sein. Das Album erschien bei dem coolen Label „Sailor’s Grave Records“!
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31. Mai. 2006:
Before there were the Slackers there were...The Nods


Die Nods sind die Vorband von The Slackers, die Ska fabrizieren. Die Musik der Nods unterscheidet sich dagegen sehr von der der Slackers. Das ganze klingt viel mehr nach Garage Rock, altem 60er Rock und ein kleines bisschen Punk. Ska gibt es ganz slten, dafür auch gelegentliche Blues-Rock-Parts. Viel kann man zu der Band nicht sagen. Klingt halt irgendwie recht gut und ein bisschen abgedreht, was an der Mischung liegt. Die Produktion ist gut. Übler Demo-Sound ist nicht drin! Kann man ruhig einmal hören! Im Großen und Ganzen eine interessante Sache!
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29. Mai 2006:
Acid Mothers Temple And The Melting Paraiso U.F.O. – La Nóvia


3 Songs! 2 davon in extremer Länge und jede Menge LSD! Diese Band entwickelte mit dieser Scheibe einen der wohl unbekanntesten, aber dennoch beeindruckensten Spiegel diese bewusstseinserweiternden Droge! Also auch von ihrer Musik kann man süchtig werden! Alles wieder sehr filigran und doch minimalistisch gehalten! Auch bei der extrem langen Dauer der Songs werden sie nicht langweilig! Irgendwo zwischen avantgardistischem Stoner Rock, 60er und 70er Jahre Psych-Garage-Sound und einer Priese Moderne lässt sich dieser Klumpen aus intensivem Rausch sicherlich einordnen! Für Musik-„Junkies“ durchaus hörenswert! Aber es muss schon eine gewisse Liebe zum Puren vorhanden sein. Denn so richtig viel Abwechslung gibt es erst nach einer zweistelligen Minutenzahl! Dennoch: Geile Scheibe!
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29. Mai 2006:
Six Organs Of Admittance - School Of The Flower


Six Organs Of Admittance kann man nicht beschreiben! Diese Band, die ihre Musik wohl unter Einfluss ziemlich extrem psychoaktiver Drogen komponiert, verbindet all das, was andere Bands als zu progressiv oder extrem beurteilen würden. Extrem nicht im Sinne von Härte und Schnelligkeit! Im Sinne von Minimalistik und das beherrscht die Band! Es wird gleich wieder nach Post Rock geschrieen, dem Genre das auf seinem Beipackzettel dieses Wort ganz groß verwendet. Doch diese Band ist nicht in ein Genre drückbar. Es ist alles sehr psychedelisch (ohne Witz, der Titeltrack ist echt heftig) gehalten, ohne aufdringlich zu wirken. So werden die meist akustisch vorherrschenden Songs durch sehr intelligent eingefedelte „Klangkolaschen“ aufgelockert, was der Musik gut tut, aber für so manchen Hörer schon zu einer Überlastung führen würde! Denn einen klaren Rhythmus kann man in diesen Momenten nicht ausmachen! Ziemlich wirr, aber recht gut gemacht und auf seine eigene Weise sehr chillig! Vor allem wenn gesungen wird (eine sehr sanfte Stimme und kein Geschrei), ist die Musik sehr brauchbar, wenn es um Entspannung geht! Die Band ist sicherlich nicht jedermanns Sache, aber durchaus einmal Wert betrachtet zu werden!
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29. Mai 2006:
The Sword – age of winters


Aus Texas stammt diese interessante Band, die ziemlich retro wirkt! Black Sabbath, Trouble oder alte Pentagramm lassen grüßen! Dickste Gitarrenwände brettern mit den scheppernden Drums aus den Boxen und man wünscht sich gleich eine bessere Stereoanlage in die heimische Wohnung um richtig laut den Vermieter das Trommelfell aus den Ohren fatzen zu lassen! Die Produktion ist ein bisschen rau, aber dennoch druckvoll und lässt nichts vermissen um diesem räudigen Stoner-Doom-Bastard das richtige Gewand zu bieten! Ab und zu wird man auch an alte Heavy Metal Größen erinnert, aber das ist nur ein unbedeutender Nebeneffekt! Gesanglich muss man da schon einen eindeutigeren Vergleich ziehen, denn wenn man nicht auf den Namen achtet, könnte man hier an Fu Manchu denken, nur deutlich schneller und besser, als es die Band auf ihren letzten Platten war, die nur halbgar wirkten! The Sword sind eine sehr gute Band, die es vielleicht zu einem größeren Bekanntheitsgrad schaffen könnte! Anstesten! Schickes Cover! Wurde vom "And you will know us by the trail of dead"-Künstler gefertigt!
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17. Mai 2006:
Boris - Pink


Boris schmeißen bei Southern Lords Records endlich wieder ein neues Langeisen auf den Markt! Mit dem verwirrenden Namen „Pink“ vermutet man ja zuerst irgendein klischeeträchtiges Indie-Album oder Post Punk oder Pop! Aber weit gefehlt! Hier steckt weitaus mehr Anspruch dahinter! Wer Boris kennt, weiß dass die Band nichts von Genre-Einteilungen hält und so wird wieder experimentiert was das Zeug hält! So finden sich Doom-Walzen auf dem Album die jedem Bulldozer die Kraft nehmen, aber auch Stoner Rock Songs und diverse Post Rock Anteile sind auszumachen! Die abgedrehten Jungs die gerne als die japanische Antwort auf die Melvins gehandelt werden haben einmal mehr bewiesen, dass sie unangefochten zu den innovativsten Bands eines noch nicht definierten Genres gehören! Brachialer Gitarren-Noise der zu jeder Sekunde Spannung erzeugt! Wer diese Band nicht kennt hat etwas verpasst! Grandios! Und das ganze wieder sehr einfach gehalten! Wer brauch da noch viel Schnickschnack, wenn gute Musik so einfach gehalten zehnmal besser klingt? Antesten!
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22. April 2006:
Chris Murray


Diesmal kann cih nur den Artist vorstellen, da ich keine CD von ihm habe, sondern nur zwei Songs kenne, die aber richtig toll sind! Es handelt sich dabei um Chris Murray. Ein Mann der einfachen Ska durch rein akkustische Musik wirklich sehr schön gestaltet. Das ist einfach gute Laune Musik und hat einen Chillfaktor von 100! Eine Stimme die entspannt und ein Sound der einfach und locker aus den Boxen flattert, als ob der Typ vor einem sitzt! Sehr cool!
Hier die zwei Links zu den Songs die ich kenne! Viel Spaß!
Song Nummer 1 (California Time)
Song Nummer 2 (Do the Ska)
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19. April 2006:
Therion - Lemuria / Sirius B


Die Band hat 2004 ein Doppelalbum veröffentlicht, dass meiner Meinung nach ein weiteres Hoch dieser Ausnahme-Musiker darstellt. Der Bandchef hat wiedermal über Hundert Musiker eingeladen, die Orchester, Chor und lauter Instrumente (die ich nicht aussprechen kann), übernehmen sollten. Heraus kam ein Album, das sowohl sehr episch wirkt, aber durchaus noch an alte Werke erinnert. Stellenweise kommen Parallelen zu Judas Priest nahe, aber im Vordergrund steht immer noch der Symphonische „Metal“, der besonders durch die Gesänge und die unüblichen Instrumente glänzen kann. Bei „Typhon“ oder „Three ships od Berik Part2“ packt man sogar ein bisschen die Growls aus. Es ist wie beim Vorgängeralbum „Secret of the runes“ auch wieder ein Song auf deutsch enthalten „Feuer Overtüre / Prometheus entfesselt“. Das Album bietet keine Neuerungen im eigentlichen Sinne, sondern setzt voll auf die Stärken der Band, und da sist auch gut so! Live kann sie auch voll überzeugen. Letztes Jahr hab ich mir in Stuttgart ein Konzert gegeben, und ich muss sagen, dass es eines der besten war, das ich jemals gesehen habe. Für Fans von Klassik dürfte diese Band auch ganz interessant sein, weil hier ein Crossover fabriziert wird, der nichts auslässt. Mehr Infos hier!
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18. April 2006:
Kinski – Airs above your station


Im Jahre 2003 hat diese Band ein Album an den Tag gefördert, dass ihrer Meinung nach als Sub Pop zu bezeichnen ist, aber ich finde, dass Post Rock und Sample-Anteile nicht zu verleugnen sind. Freunde von Explosions in the sky, Mono, Mogwai oder Sigur Ros aufgepasst! Aber als waschechten Post Rock würde ich die Band nicht bezeichnen. Zwar werden die Gitarren ähnlich melancholisch in "Mitleidenschaft" gezogen, aber auch gelegentliche harte Riffs und sehr interessante, leicht progressive Melodiebögen werden nicht gerade vernachlässigt. Gerade die Synthesizer bilden die Klangmauer zu einem einer echten Wucht! Aber von der Atmosphäre her erschafft die Band ein nicht ganz so bedrückendes oder depressives Feld! Gesangstechnisch ist alles sehr einfach gehalten. Ein ruhiger Sprechgesang, der den wohl größten Anteil an den Alternative-Elementen einnimmt, untermalt dieses Album sehr schön. Doch sind viele Songs rein instrumental gehalten Im Großen und Ganzen muss man diesem Midtempo-Hammer eines als großes Lob zuweißen. Es sind sowohl sehr einfühlsame Parts dabei, die gerade zum Entspannen einladen, aber auch die eher technisch-orientierte Hörerschaft kommt nicht zu kurz. Zumal diese beiden Anteile wie ein Netz auf die Songs geflochten sind. Man spielt geradezu mit dem Laut-Leise-Effekt. Es ist wie gesagt nicht direkt das, was man sich bei Bands wie Mogwai erhofft, aber gerade das macht diese Band so einmalig. Sie hat ihren ganz eigenen Stil. Also Langeweile kommt gar nicht erst auf. Die Produktion ist auch sehr ordentlich und nicht überproduziert, was bei Post Rock öfters einmal vorkommt, um den Effekt der Atmosphäre zu verstärken. Mir persönlich gibt dieses Album sehr viel, weil es vor allem zeigt, dass man auch mit minimalistischer Arbeit viel erreichen kann. Respektabel! Doch wo bleibt nun der Pop?
Die Amerikaner haben so oder so ein sehr epischen Werk geschaffen, dass für den einen schwer verdaulich sein könnte, aber dafür den anderen sehr bezaubern wird! Ich sage grandios! Kaufen, anhören, genießen!
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